Pellets

Der erste Schritt beginnt im Wald
Auch was für die Erwachsenen: Erleben Sie den Weg des Holzes bis hin zum Brennstoff Pellets. Der Weg beginnt im Wald. Hier werden die Bäume gefällt und zur Weiterverarbeitung in die Fabrik transportiert. Bei der Verarbeitung zu Holzbrettern fallen Sägespäne und Sägemehl ab. Das Sägemehl ist Grundlage für die Pellets-Herstellung.

Von Sägespänen hin zum Pellet
Die Späne werden per LKW in ein anderes Werk gebracht. In einer großen Trocknungsanlage verlieren die Sägespäne einen Großteil Wasser. Somit ist der erste Schritt zum Brennstoff erfolgt. Nach dem Trocknungsvorgang werden die Sägespäne in einer Hammermühle fein zerrieben. Danach kommen die Späne in eine Pressanlage, in der die Holzpresslinge entstehen. Die Pellets sind so stark gepresst, dass sie, im Gegensatz zu Holz, im Wasser sogar untergehen.

So funktioniert ein Pelletofen
Ein Pelletofen verfügt über eine Brennkammer mit Aschebehälter. Die Pellets fallen von der Lagerkammer direkt in die Brennschale. Darunter befinden sich ein Glühfaden und ein Gebläse. Diese sorgen für die erste Flamme. Durch das Gebläse hat das Feuer immer genügend Sauerstoff. Der Pelletsnachschub wird automatisch aus dem Pelletsvorrat hinzugefügt. Dadurch lässt sich das Feuer ideal kontrollieren und die gewünschte Temperatur wird erzeugt.

Pellets – ein Brennstoff der Zukunft


Grundsätzliches zur Pelletslagerung

Die richtige Ausführung und Situierung des Pelletslagers sind Voraussetzungen für den optimalen Betrieb einer Pelletsheizung.
Die Anforderungen dazu sind in der Ö Norm M 7137 festgelegt.

Der ideale Lagerraum soll einen rechteckigen Grundriss aufweisen, wobei die Breite max. 2.5 m und die Länge max. 5.0 m betragen soll. Die Befüll- u. Absaugstutzen werden zweckmäßig an der Schmalseite angeordnet.
Ein zweiteiliger Schrägboden in Längsrichtung, soll die Pellets zur Raumaustragung lenken. Die Größe des Lagers ist von der Gebäudeheizlast abhängig, es soll keine wesentlich größere Menge als ein Jahresbedarf gelagert werden. Liegt der Pelletslagerraum innerhalb des Wohngebäudes, sind die Umfassungsbauteile (in Österreich) in Brandwiderstandklasse  F90, bzw. die Trennwand zum Heizraum in F30 auszubilden. Ebenso sind Zugänge und Öffnungen in T30 auszuführen. Im Heizraum dürfen nur 1.5 m3 gelagert werden.

Eine Alternative zum gemauerten Pelletslager ist das pe-la-modul–system, das Pelletslager aus verzinktem Stahlblech.

Die Aufstellung im Heizraum ist in Österreich nur mit einer brandhemmenden Trennung F30 zum Heizraum möglich, es gibt aber sehr interessante Einsatzmöglichkeiten:

a.) Im Neubau kann das Lager in einem Nebenraum aufgestellt werden, der auch für andere Zwecke verwendet wird, z.B. als Vorrats- oder Fitnessraum. Der Behälter kann in wenigen Stunden ohne Befestigung, freistehend in eine Ecke oder Nische gestellt werden. Es braucht kein spezieller Lagerraum mit besonderen Adaptierungen gebaut werden. Das Lager kann auch leicht an einen anderen Standort versetzt werden. 

b.) Im Altbau, im bisherigen Brennstofflager oder Wirtschaftsgebäude kann das Pelletslager aus Blech auch Mauer-Sanierungen, Trockenlegungen und Umbauarbeiten ersparen. Feuchte Mauern oder abbröckelnder Verputz führen unweigerlich zu Störungen im Pelletsbrenner.

c.) Beim Tausch des alten Ölkessels auf Pelletsheizung kann das Pelletslager aus Blech den alten Öltank ersetzen. Es kann das Abtrennen des Raumes auf das richtige Maß max. 2.5 m, den Einbau eines Schrägbodens und eventuell die Verstärkung der zu schwachen Brandschutzwand zum Heizraum ersparen.

Abgesehen vom Schmutz, Staub und den hohen Kosten besteht beim Einbau von Trennwänden die Gefahr, dass sie den statischen Anforderungen nicht entsprechen. Durch das hohe Gewicht der Pellets (ca. 650 kg/m3) ist die statische Belastung nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Seitenwände sehr hoch.

So manche selbst gebaute Trennwand hat der ersten Pelletsfüllung nicht standgehalten.

Mit dem Pelletslager aus verzinktem Stahlblech gibt es diese Probleme nicht.



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